fbpx

Im Alter von drei Jahren hat er Skifahren gelernt und seit ein paar Jahren fährt er bereits bei den Profis: Maurus Sparr, Sohn von Isabelle & Patrik Sparr. In der Weltrangliste der U21 hat er im Riesenslalom die Saison 2017 / 2018 auf dem sehr guten 10. Platz abgeschlossen. In der Schweizerwertung konnte er sich sogar den 1. Platz sichern. Wir wollten von Maurus wissen, welche Tipps er fürs Skitesten in Sölden hat.

Maurus, ich benötige neue Ski und möchte mich beim Skitesten informieren. Welche Ski soll ich zuerst fahren?
Das kommt auf deinen Fahrstil und die vorhanden Schneebedingungen an. Als sportlicher Fahrer wählst du eher einen Slalom- oder Racecarver. Bist du eher der Freeride-Typ und liebst den Tiefschnee, dann wählst du die breiteren Bretter.

Wie viele Abfahrten fahre ich mit den Ski? Ich teste ja mehrere am Tag.
Je besser der Fahrer auf den Ski steht, desto schneller spürt er die Eigenheiten der getesteten Skimodelle. Du merkst bereits bei der zweiten, dritten Kurve, wie dir die Ski liegen. Wenn du die flachere Piste (gleich hinter dem Tunnel) fährst und das Material ausreizen willst, probierst du sinnvollerweise auch gleich den Weltcuphang. So kannst du die Ski auf Herz und Nieren prüfen, weil beispielsweise beim Weltcuphang andere Faktoren mitspielen: Wie gut halten die Ski im steilen Gelände? Wie laufruhig fahren sie, wie gleiten sie, wie ist die Beschleunigung in den Kurven?

Und wie fahre ich damit?
So wie du dich wohlfühlst. Aber ich würde die Ski ein bisschen «herausfordern», indem du den Fahrstil variierst. Mal grosse Kurven, mal kleine. Mal weniger Tempo, mal mehr. Und wie bereits erwähnt, auch mal die Geländeart bzw. die Skipiste wechseln.

Es gibt ja sehr viele Skimarken. Gibt es da irgendwelche Auswahlkriterien?
Ich empfehle zuerst ganz markenneutral in der richtigen Kategorie zu suchen. Liebst du die Slalomski, die Racecarver, die High Performance oder die Freeride-Modelle? Wenn du diese erste Auswahl geschafft hast, dann tobe dich bei den verschieden Marken unbedingt so richtig aus. Jede Marke hat einen anderen Aufbau und unterschiedliche Materialisierung. Am Schluss entscheiden aber bestimmt auch Auge und Herz mit.

Jetzt habe ich den ganzen Tag getestet. Wie entscheide ich nun, welche Ski ich kaufen soll?
Nach einem guten Testtag hast du bestimmt dein Lieblingsgerät gefunden, bei dem du dich wohlfühlst. Ansonsten hat das Pais-Team sicher auch ein paar gute Ratschläge.

Apropos wohlfühlen: Die Ski sind natürlich entscheidend.
Aber meiner Meinung nach sind die Skischuhe genauso wichtig. Wenn der Fuss schmerzt oder die Schuhe nicht perfekt passen, können die Ski noch so gut sein – du wirst keine Freude daran haben. Schmerzfreies Fahren muss absolut im Vordergrund stehen. Beim Skikauf also die Skischuhe nicht zweitrangig behandeln. Die Entwicklungen im Bereich der Skischuhe sind in den letzten Jahren enorm gewesen. Es gibt heute wirklich bequeme Skischuhe (schmunzelt). Oder sie können bequem gemacht werden – wie meine.

Wer hat dich eigentlich zum Skifahren gebracht?
Mein Grossvater Frido. Mit drei Jahren stand ich zum ersten Mal auf den Ski und war mit meinen Eltern viel im Schnee unterwegs. Ich hatte Kinder gesehen, wie sie im Bömmeli trainiert hatten. Und das wollte ich selbst auch mal ausprobieren. So begann mein Grossvater damit, meine Cousine Lara, meinen Bruder Ramon und mich zu trainieren. Und zum Glück wurden wir immer besser.

Du fährst Ski von Rossignol. Schon immer?
Ja. Mit drei Jahren fuhr ich mit den «Müsliski» von Rossignol. Heute sieht mein Material zum Glück viel, viel cooler aus!

Follow by Email
Whatsapp
Facebook
Twitter

Janina Manetsch

Mit Janina haben wir eine junge, fröhliche und wissbegierige Frau in unserem Team. Sie ist immer ausgeglichen und hat grosse Freude am Skifahren. Doch nicht nur im Winter ist sie sportlich aktiv. Das ganze Jahr über spielt sie Unihockey. Mit dem Einsatz, den sie jetzt in ihre Berufslehre investiert, sind wir sicher, dass aus ihr einmal eine grosse Sportartikelberaterin wird.

Alle Beiträge anzeigen