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Wir haben einen wahren Traumsommer 2018 mit vielen unvergesslichen Sportevents erlebt. Wie ich aus einigen Kundengesprächen erfuhr, waren die hohen Temperaturen jedoch nicht immer förderlich, um sportliche «Bestleistungen» abzurufen.
Ich war deshalb auch froh, dass ich den Temperaturen mal ausweichen konnte. Ich betreute meinen Sohn Maurus, während er mit dem Skikader auf dem Gletscher in Zermatt am Trainieren war und nebenbei konnte ich unsere neuen Molitor-Ski (Seite 14) testen.

Ich war in einem eigenen Hotel untergebracht. So hatte ich ab und zu etwas eine «unausgefüllte» Zeit. Jeder der mich kennt, weiss dass ich Mühe habe, Zeit alleine zu verbringen. Beim Schlendern durch Zermatt kam ich an der wunderschönen Dorfkirche vorbei. Als altgedienter Ministrant besuche ich jede Kirche und geniesse die Atmosphäre jeweils sehr. Da kam ich auf die Idee, eine Messe in Zermatter Dialekt zu besuchen. Eine richtige Herausforderung als Innerrhödler!

Die Messe hat aber nicht wie erhofft ein Zermatter im schönen Walliser-Dialekt gehalten, sondern ein Pfarrer aus Nepal mit eher gebrochenem Deutsch. Seine Predigt war sehr unterhaltsam und ist mir in guter Erinnerung geblieben. Der Pfarrer erzählte von sich als Kind, welches Grosseltern, Eltern, Geschwister und Freunde hat. Er wuchs heran und wurde zum 20-Jährigen, welcher die ersten Beziehungen hat, über eine beste Gesundheit verfügt und gute Sportleistungen erbringen kann. Die 30-Jährigen haben vielleicht bereits einen Ehepartner oder Kinder, gehen einem Berufsleben nach und haben ihr «Nestli» gebaut. Als 40-Jähriger hat man oft schon die Grosseltern oder gar die Eltern verloren. Und bei den 50-Jährigen treten bereits die ersten gesundheitlichen Beschwerden auf und sportliche Bestleistungen können nicht mehr so leicht wie früher erbracht werden. Die Zusammenfassung ist sehr einfach zu verstehen: Wir verlieren im Alter viele wunderschöne und liebgewonne Gewohnheiten der Jugend, gewinnen aber täglich an Zeit, um unsere inneren Werte wie Glauben, Freundschaften oder Erinnerungen zu pflegen. Die Predigt beeindruckte mich sehr und deshalb möchte ich Ihnen für die Vergangenheit danken. Wir hatten immer tolle Kunden und ein geniales Team. Wir haben aber auch heute noch tolle Partnerschaften mit unseren Kunden, Lieferanten oder auch ehemaligen Mitarbeitenden.

Herzlichen Dank für Ihre Zeit und alle Erlebnisse, die wir miteinander hatten.

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Patrik Sparr

Unser Appenzeller „Badhosli“. Um den Kunden die bestmögliche Beratung anbieten zu können, übt er viele verschiedene Sportarten aus. Sich auf seinen Lorbeeren ausruhen? Das kommt für Patrik bestimmt nie in Frage. Ständig weiterkommen, neue Ideen kreieren und diese auch einfach mal ausprobieren. Er ist die Verkörperung von einem hervorragenden Gastgeber und einem exzellenten Verkäufer in einer Person.

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