Auch wenn der Weg bekanntlich das Ziel ist, gibt es mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Gangarten bergauf- und ab. Da geht der Überblick schnell verloren. Die Experten des Schweizer Outdoor Spezialisten Mammut helfen dir, dich im Begriffs-Wirrwarr zurechtzufinden und aufbauend auf deinen Interessen und Fähigkeiten dein nächstes Bergabenteuer vorzubereiten. Mache das Bergsporttypen-Quiz und finde deine Outdoor-Challenge für den Wander-Herbst.
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Wandern

Auf gut ausgebauten Wanderwegen (in der Schweiz gelb markiert) geniesst man abseits von Strassen die Natur mit all ihren Schönheiten. Seeumrundungen, Panoramatouren und ab und an eine Einkehrmöglichkeit gehören zum Programm. Die Wanderwege stellen technisch keine besonderen Anforderungen an die Benützer und lassen sich auch mit leichtem Schuhwerk und kompaktem Gepäck laufen. Eine sportliche Höchstleistung oder ein ausgeprägter Orientierungssinn sind keine Voraussetzung. Wird das Wandern in abgelegener, wenig erschlossener Natur über mehrere Tage hinweg ausgeübt, bewegt man sich bereits unter dem Begriff des «Trekking». Anders als beim Wandern tragen Trekkingbegeisterte in ihrem Rucksack Essen für mehrere Tage, Kochausrüstung und alles, was es zum Schlafen braucht. Wichtig sind ebenfalls robuste und wettertaugliche Kleidung und ausreichend Energie und Kraft für den mehrtägigen Trip.

Mammut-Wandern Pais Sport

Bergwandern

Beim Bergwandern geht es um das Wandern im Gebirge oder bergigen Gelände, ohne dass der Einsatz der Hände auf den gut begehbaren Wegen erforderlich wird. Die Route liegt auf gekennzeichneten Wanderwegen (in der Schweiz weiss-rot-weiss), die sich mit leichter bis mittlerer Steigung durch eine abwechslungsreiche Bergumgebung zum Ziel schlängeln. Der höchste Punkt liegt meist maximal ein paar hundert Höhenmeter über der Baumgrenze. Bergwandern ist ohne grosse Ausrüstung möglich. Die Füsse stecken in leichten Wanderschuhen und multifunktionale Kleidung sowie ein kleiner bis mittelgrosser Tagesrucksack sind ausreichend für eine aussichtsreiche Tour. Je schwieriger das Gelände wird, desto mehr ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt. Ausgesetzte Stellen sind stets mit Seilen oder Ketten gesichert.

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Trailrunning

«Trail» bedeutet übersetzt Spur oder Pfad. Ob Wald-, Schotter- oder Wiesenwege – Pfade gibt es überall. Beim Trailrunning bewegen sich die meist leistungsorientierten Läufer abseits der Strassen in unterschiedlich anspruchsvollem Gelände. Als eine Form des Langstreckenlaufs werden gezielt Koordination, Reaktion und Ausdauer trainiert. Zentral beim Trailrunning ist das passende Schuhwerk – bei eher einfachem Gelände genügt die Stabilität von Strassenlaufschuhen, sobald das Gelände anspruchsvoller wird, braucht es Schuhe mit guter Stabilität und mehr Profil. Wie beim Fast Hiking ist die Kleidung atmungsaktiv und leicht und je nach Länge der Tour ist auch ein leichter, kompakter Rucksack am Rücken.

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Fast Hiking

Beim Fast Hiking treffen Bergwandern und Trailrunning aufeinander: ambitionierte Bergsportler kombinieren die körperliche Herausforderung mit dem Erleben der Natur zu einem effizienten Training in den Bergen. In eher technischem Gelände werden so lange Entfernungen zurückgelegt. Dadurch können abgelegenere Strecken oder wildere Naturgebiete erreicht werden und das alles mit einem Gefühl der Schwerelosigkeit, in dem man sich schnell und leicht durch die Bergwelt bewegt. Angezogen und mitgenommen wird nur das, was tatsächlich gebraucht wird.

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Alpinwandern

Umschreiben lässt sich das Alpinwandern als Wanderung in alpinem, oft weglosem und abschüssigem Gelände bei der die Hände am Felsen und kleinen Kletterpassagen zum Einsatz kommen, jedoch keine Sicherung notwendig ist (in der Schweiz weiss-blau-weiss gekennzeichnet). Ausgestattet mit robusten Wander- oder (bedingt) steigeisenfesten Bergschuhen sind Alpinwanderer bestens für das fordernde und exponierte Gelände gerüstet. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, gute Kondition sowie ein ausgeprägtes Orientierungsvermögen sind Voraussetzung. Da jederzeit mit Wetterumschwüngen gerechnet werden muss, fällt die Wahl der Ausrüstung auf das Schichtenprinzip.

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Hochtouren

In absoluter Stille einen Gletscher zu queren und sich in den ersten Sonnenstrahlen Richtung Gipfel zu bewegen – ein unverwechselbares Gefühl. Wer einen Gipfel auf über 3000 oder 4000 Meter besteigen will, der begibt sich auf eine Hochtour. Anders als beim Alpinwandern wird beim Hochtouren ein besonderes Augenmerk auf Vorbereitung, Sicherungskenntnisse und Ausrüstung gelegt. Dazu gehört auch die Schulung im Umgang mit Steigeisen und Eispickel sowie das Gehen in einer Seilschaft und die Spaltenrettung. Eine gute körperliche Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrungen im alpinen Gelände sind elementar. Wie auch beim Alpinwandern eignet sich das Schichtenprinzip bei der Kleiderwahl – fürs Aufwärmen auf dem Gipfel gehört eine Daunenjacke und eine Thermosflasche mit heissem Tee mit ins Gepäck. Weit weg vom Alltag auf einem Gipfel mit traumhaftem Ausblick – so lässt sich die faszinierende Bergwelt in der einzigartigen Schönheit geniessen.

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Fabio Stuppia

Mit ihm kümmert sich ein begeisteter Hobbysportler um die marketingtechnischen Angelegenheiten. Sein Engagement setzt er auch für sämtliche gestalterischen Anliegen der ganzen Pais-Crew ein. Nebst snowboarden im Winter und wandern in der wärmeren Jahreszeit, verbringt er seine Freizeit am liebsten auf zwei Rädern. Dabei wird nicht nur sein Bike beansprucht: Als passionierter Schrauber kommen auch seine Oldtimer-Vespas nicht zu kurz.

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